Notes

Sandra Potsch Peter Camenzind

"Niemand sah mich, und ich erfuhr nie, ob Rösi meinen Gruß zu sehen bekommen habe. Aber ich war an Flühen geklettert und hatte mein Leben gewagt, um einen Zweig Rosen auf die Treppe ihres Hauses zu legen, und darin lag etwas Süßes, Traurigfrohes, Poetisches, das mir wohl tat und das ich noch heut empfinde. Nur in gottlosen Stunden scheint es mir zuweilen, als sei jenes Rosenabenteuer so gut wie alle mein späteren Liebesgeschichten eine Donquichotterie gewesen."

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Sandra Potsch Der Flug der Pelikane [Gebundene Ausgabe] by Lebert, Benjamin

"Es ist ein reiner Glücksfall, wenn uns jemand fehlt, lange bevor er uns verlässt oder wir ihn verlassen haben."

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Sandra Potsch Der Flug der Pelikane [Gebundene Ausgabe] by Lebert, Benjamin

"Weißt du, ein toter Mensch ist wie ein Saal, indem ein Fest zu Ende gegangen ist. Ein rauschendes Fest. Die Menschen sind alle fort, um irgendwo anders weiterzufeiern. Und schau, so ein leerer Saal hat doch was ganz Friedliches. Die Luftschlangen, die Gläser, die Musikinstrumente und die Stille."

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Sandra Potsch Elementarteilchen

"Dieses Buch ist dem Menschen gewidmet."

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Sandra Potsch Elementarteilchen

"Man kann die Ereignisse im Leben jahrelang mit Humor hinnehmen, manchmal auch jahrzehntelang, und in gewissen Fällen kann man praktisch bis zum Schluss eine humorvolle Haltung einnehmen; aber letztlich bricht einem das Leben doch das Herz... Und dann lacht niemand mehr. Was bleibt, ist nur noch Einsamkeit, Kälte und Schweigen. Was bleibt, ist nur der Tod."

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Sandra Potsch Elementarteilchen

"Das ist einer der wesentlichen Nachteile, die übergroße Schönheit einem Mädchen einbringt: Nur die erfahrenen, zynischen, skrupellosen Verführer fühlen sich der Herausforderung gewachsen; und daher fällt im Allgemeinen den denkbar unwürdigsten Wesen der Schatz ihrer Unschuld zu, und das ist für sie die erste Stufe eines unaufhaltsamen Niedergangs."

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Sandra Potsch Elementarteilchen

"Dieses Buch ist in erster Linie die Geschichte eines Mannes, der während der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gelebt und den größten Teil seines Lebens in Westeuropa verbracht hat – im Allgemeinen allein, wenn auch ab und zu im Kontakt mit anderen Menschen. Er hat in einer unseligen Zeit voller Wirren gelebt. Das Land, in dem er zur Welt kam, glitt langsam, aber unvermeidlich in die Wirtschaftszone der halb armen Länder ab; die Menschen seiner Generation waren häufig vom Elend bedroht und verbrachten darüber hinaus ihr Leben einsam und verbittert. Gefühle wie Liebe, Zärtlichkeit und Brüderlichkeit waren weitgehend verschwunden; in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen erwiesen sich seine Zeitgenossen sehr häufig als gleichgültig oder sogar grausam."

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Sandra Potsch Frühstück bei Tiffany. SZ-Bibliothek Band 51 by Capote, Truman; Zerning, Heidi

"Und plötzlich war es das. Plötzlich, als ich die kunterbunten Farben von Hollys Haaren im rotgelben Laublicht aufleuchten sah, liebte ich sie genug, um mich und meine selbstmitleidige Verzweiflung zu vergessen, um zufrieden zu sein, dass ihr etwas bevorstand, was sie für ihr Glück hielt."

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Sandra Potsch Frühstück bei Tiffany. SZ-Bibliothek Band 51 by Capote, Truman; Zerning, Heidi

"Und da Gin und Raffinesse sich zueinander verhalten wie Tränen und Wimperntusche, verflüchtigten sich ihre Reize umgehend."

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Sandra Potsch Frühstück bei Tiffany. SZ-Bibliothek Band 51 by Capote, Truman; Zerning, Heidi

"Sie war ein Triumph über die Hässlichkeit, der oft mehr betört als wahre Schönheit, und wenn nur, weil er eigentlich paradox ist."

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